Heiner Zimmermann

Werdegang
Als Sohn eines Schmiedes im Jahr 1969 geboren, war das Schmieden
immer schon ein wichtiger Teil meines Lebens. Meine
Schmiedelehre im väterlichen Betrieb
schloss ich mit dem Bundessieger der Metallgestalter und einem
Stipendium der
Stiftung für Begabtenförderung ab. Darauf folgte eine
vierjährige Wanderschaft
zu Schmieden nach Norwegen, Italien, England, Frankreich, der
Schweiz und den USA.
Nach Besuch und Abschluss der Meisterschule im Jahr 1998
übernahm ich den väterlichen Betrieb. Mit der staatlichen
Anerkennung der Künstlereigenschaft erschaffe ich heute
zeitgenössische Unikate hoher handwerklicher Qualität.
Schmieden in der heutigen Zeit
Heute begegnet uns das Schmiedehandwerk meist nur noch in der
Form des Kunstschmieds und des Hufschmieds. Obwohl das Wort
"Kunst" in Kunstschmied eigentlich auf eine reiche und kreative
Formenvielfalt schließen lassen sollte,
ist dem heute eher nicht so. Der Kunstschmied liefert in der
Regel eine romantische und
verschnörkelte Alternative zu vom Schlosser angefertigten
Arbeiten. Die Formensprache ist aber eher kunsthandwerklich als
künstlerisch. Meine Herangehensweise ist, dieses alte Handwerk
in seiner Ursprünglichkeit zu bewahren und Arbeiten mit heutigem
Denken zu gestalten. Arbeiten, die in Beziehung zu unserem
Kunden, dem Umfeld oder der Architektur stehen, lassen nicht
austauschbare Arbeiten entstehen.